Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - REGIONALBÜRO/ GEORGIEN
Promoting Tolerance Programm 2008 in Tbilissi gestartet
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REGIONALBÜRO/ GEORGIEN
Promoting Tolerance Programm 2008 in Tbilissi gestartet



Der Südkaukasus besitzt eine lange Geschichte der kulturellen, ethnischen und religiösen Toleranz, wird aber seit einiger Zeit auch von blutigen Konflikten heimgesucht.

Für die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit (FNF) und das American Jewish Committee (AJC), die seit 1992 eine Programmreihe zur Demokratiebildung und Toleranzförderung mit jungen Nachwuchskräften aus Politik und Zivilgesellschaften im östlichen Europa und seinen Nachbarregionen gemeinsam durchführen, war es deshalb eine besondere Herausforderung, die diesjährige Teilnehmergruppe für das erste Treffen in Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens, zusammen zu führen.




Tbilissi
Der Südkaukasus besitzt eine lange Geschichte der kulturellen, ethnischen und religiösen Toleranz, wird aber seit einiger Zeit auch von blutigen Konflikten heimgesucht.

Für die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit (FNF) und das American Jewish Committee (AJC), die seit 1992 eine Programmreihe zur Demokratiebildung und Toleranzförderung mit jungen Nachwuchskräften aus Politik und Zivilgesellschaften im östlichen Europa und seinen Nachbarregionen gemeinsam durchführen, war es deshalb eine besondere Herausforderung, die diesjährige Teilnehmergruppe für das erste Treffen in Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens, zusammen zu führen.

Dort diskutierten die zwölf Teilnehmer zusammen mit Alumnivertretern aus früheren Programmen und den Veranstaltern über die Bürger- und Minderheitenrechte in ihren Heimatländern und mögliche Ansätze zur politischen Lösung ethnischer, kultureller und religiöser Konflikte.

Auf dem Podium v. l. n. r. Ketevan Tsikhelashvili, Rabbi Andrew Baker, Ulrich Niemann
Obwohl festgestellt wurde, dass die konkrete Situation in den vertretenen Ländern im Vergleich durchaus sehr unterschiedlich sein kann, zeigten die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen, dass es länderübergreifend wichtige Grundbedingungen für eine friedliche Koexistenz gibt: Dazu zählen vor allem rechtliche und politische Rahmenbedingungen sowie die Toleranz des Einzelnen im täglichen sozialen Verhalten gegenüber Anderen.

Der besondere symbolische Charakter dieser Initiative wird dadurch deutlich, dass hier eine deutsche und eine jüdische Organisation zusammenarbeiten, um einen Beitrag für die Bildung von demokratischen und toleranten Zivilgesellschaften in der Region zu leisten.

Der zweite Teil des Programms, eine Studienreise in die USA im November, soll den Teilnehmern dann die amerikanische Erfahrung des Zusammen- und auch Eigenlebens von Minoritäten näherbringen.




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