Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit - DEUTSCHLAND
Internationale Akademie für Führungskräfte (IAF) [Druckversion]
DEUTSCHLAND
Internationale Akademie für Führungskräfte (IAF)
Bericht von Vera Jovanovic aus Serbien über das Seminar „Chancen und Herausforderungen des Liberalismus”
Wenn ich sage, dass ich eine glücklichere und reichere Person nach dem Seminar an der IAF in Gummersbach (Deutschland) bin, sind es nicht nur Worte. Es ist keine Übertreibung. Es ist einfach die Wahrheit.
Ich glaube, dass nicht nur ich, sondern alle anderen Seminarteilnehmer sich ähnlich fühlen. Es ist so, weil das Seminar eine einzigartige Mischung aus Wissen und Gefühlen, aus Erfahrung und Energie, aus Respekt, Bewunderung und Freundschaft war.
Wenn ich sage, dass ich eine glücklichere und reichere Person nach dem Seminar an der IAF in Gummersbach (Deutschland) bin, sind es nicht nur Worte. Es ist keine Übertreibung. Es ist einfach die Wahrheit.
Ich glaube, dass nicht nur ich, sondern alle anderen Seminarteilnehmer sich ähnlich fühlen. Es ist so, weil das Seminar eine einzigartige Mischung aus Wissen und Gefühlen, aus Erfahrung und Energie, aus Respekt, Bewunderung und Freundschaft war.
Bereits am Anfang der vorbereitenden Online-Phase konnten wir voraussehen, dass es eine sehr aktive und abwechslungsreiche Erfahrung wird. Nachdem die Zeit vergangen und unsere ersten Aufgaben abgeschlossen waren, wurde uns deutlich, dass wir allmählich eine Online-Gemeinschaft geworden sind. Wir lernten uns durch verschiedene Formen der Gruppenarbeit kennen: durch die regionalen Präsentationen über den Liberalismus, die wir in Gruppen nach geographischem Prinzip vorbereiteten, durch die Diskussionen über verschiedene Themen, unter denen wohl das interessanteste „Die Blasphemie gegen den Liberalismus“ war, durch die Meinungsunterschiede, durch die guten Argumente und die virtuellen Diskussionen. Das Wissen, das wir während der Vorbereitung der Aufgaben und des Lesens von Texten liberaler Denker sammelten, wurde durch ein ungewöhnliches Quiz und einen Test überprüft. Des weiteren hatten wir die Möglichkeit, unsere Überzeugung für den Liberalismus in einem Essay zum Thema „Die liberalste Reform, die mein Land am meisten braucht“ darzustellen.
Der zweite Seminarteil war die Präsenzphase, die nicht-virtuelle Phase des Seminars, und fand in Deutschland statt. Vom allerersten Abend, als unsere Moderatoren uns halfen, uns auf eine ungewöhnliche Art und Weise vorzustellen und uns dann in Gruppen entsprechend unserem Familienstand oder unseren Lieblingsgetränken aufteilten, wurde uns klar, dass die folgenden Tage in einer sehr angenehmen und freundlichen Atmosphäre vergehen werden. Von Anfang an war zu sehen, dass das Seminar sehr genau geplant wurde, so dass wir kaum Zeit hatten, an etwas anderes zu denken als an die Seminarinhalte.
Die Seminarmethoden waren so gut, dass viele von uns sich wünschten, einmal ein Seminar wie dieses selbst durchzuführen, wenn sich eine solche Möglichkeit bieten würde. Was wir während des Seminars lernten, kann man im Programm genau nachsehen. Was aber nicht im Programm steht, ist die Erfahrung und Energie, die wir während der Debatten, in den Arbeitsgruppen, in den Diskussionen und während der Präsentationen austauschten. Noch in der Online-Phase war zu sehen, wie gut unsere Moderatoren vorbereitet sind. Stefan Melnick und Wulf Pabst haben außergewöhnlich viel zum Seminar und zu unserem positiven Gesamteindruck beigetragen. Solche Intellektuelle zu kennen, ist eine Ehre für uns. Wir genossen wirklich die Arbeit mit ihnen. Das Verwenden von zwei Sprachen war kaum ein Hindernis. Rosa und Pablo erledigten ihre Arbeit tadellos, und wir konnten unser Spanisch oder Englisch sogar verbessern.
Wir hatten auch die Möglichkeit, während unseres Aufenthalts in Deutschland zu reisen und das Land näher kennen zu lernen. Der Besuch Landtages in Düsseldorf was eine interessante Erfahrung. Jedoch war die Exkursion nach Dresden eine noch schönere Erfahrung. Auf unserer Reise nach Dresden besuchten wir Weimar und auch das KZ in Buchenwald. Das diente uns noch mal als Mahnung, wogegen wir kämpfen sollen. Der Besuch bei der FDP in Dresden war sehr interessant und nützlich. Ob wir in Düsseldorf oder in Erfurt waren, ob wir eine Institution oder eine Privatperson besuchten, es war alles sehr gut organisiert, so dass unser politisches Wissen bereichert wurde. Noch mehr, es wurde uns die Möglichkeit angeboten, dieses Wissen in die Praxis umzusetzen!
Die Teilnahme am Seminar bedeutete, vor allem liberale Ideen mit den anderen auszutauschen. Viele von uns sind der Meinung, dass dieser Aspekt der wichtigste ist. Nur einen Monat nach unserem Treffen in Deutschland haben viele von uns die neu gelernten Methoden angewandt. Nach zwei Wochen mit der Friedrich-Naumann Stiftung für Freiheit kamen wir nach Hause als noch mehr überzeugte und enthusiastische Liberale zurück. Uns ist es jetzt noch bewusster denn je, dass unsere Ideen und Werte, für die wir kämpfen, WERT sind, weil wir sie auf verschiedenen Wegen geprüft haben.
Die Rückkehr zum Alltag ist uns nach dem Seminar nicht leicht gelungen. Was die Realität besser erscheinen lässt, ist, dass alles, was wir während des Seminars lernten, ein Teil von der Realität wurde. Die Seminarerfahrungen helfen uns tagtäglich in dem Kampf für eine bessere Welt. Diese werden wir an die anderen Leute weiter vermitteln und natürlich an unsere Freunde denken, die wir während unseres Aufenthaltes bei der IAF in Gummersbach gewonnen haben.
Und, wenn möglich, bis zum nächsten Treffen in Gummersbach!
http://www.fnst.org © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit